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Das Office national de l'enfance kontaktieren

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Was ist das Office national de l’enfance

  • Das ONE verfügt über ein interdisziplinäres Team, das Ihnen zur Seite steht und Sie unterstützt. Es kann sich mit Kindern und/oder Jugendlichen und Familien treffen, um die Details bezüglich des Bedarfs an Hilfe abzuklären.

  • Die Arbeit vom ONE besteht hauptsächlich aus freiwilliger Unterstützung und beruht auf Zusammenarbeit mit den Familien. Eine der Hauptaufgaben dieser Unterstützung besteht darin, das Wohl des Kindes, des/der Jugendlichen und/oder der Familie zu fördern und die Ressourcen der Eltern zu entwickeln und zu mobilisieren.

  • Das ONE ist befugt, genau zugeschnittene Unterstützungsdienste für Kinder und Familien zu arrangieren, um den Bedürfnissen der einzelnen Hilfeanfragen bestmöglich gerecht zu werden. Die Familien werden in jedem Schritt von diesen Diensten begleitet.

  • Das ONE verfügt über Interventionsprojektkoordinatoren („coordinateurs de projets d’intervention“ – CPIs). Die CPIs sind Fachleute (Psychologen, Sozialarbeiter oder diplomierte Pädagogen), die Ihnen bei der Entwicklung eines Interventionsprojekts helfen und Ihnen eine an Ihre Situation angepasste Hilfe anbieten.

  • Das ONE garantiert die Kontinuität der Unterstützung und eine Nachverfolgung, die so lange wie nötig dauert.

  • Das ONE ist landesweit vertreten und verfügt über mehrere regionale Stellen, die jede Woche ohne Terminvereinbarung besucht werden können.

  • Das ONE finanziert die meisten Hilfsmaßnahmen. Es kann sein, dass ein finanzieller Beitrag verlangt wird. Die Höhe des Beitrags hängt von den Einnahmen und Ausgaben (Miete, Darlehen, Unterhalt ...) des jeweiligen Haushalts ab.

Die Kinder- und Familienhilfe („aide à l’enfance et à la famille“ – AEF) richtet sich an Kinder und junge Erwachsene in Not und deren Familien. Kinder und junge Erwachsene in Not sind Kinder oder junge Erwachsene, deren körperliche, geistige, psychische oder soziale Entwicklung gefährdet ist, bei denen eine körperliche oder sittliche Gefährdung vorliegt oder das Risiko einer sozialen und beruflichen Ausgrenzung besteht.

Das ONE arrangiert Unterstützungsmaßnahmen auf freiwilliger Basis, also auf Antrag oder mit Zustimmung der Eltern. Die Eltern organisieren in Absprache mit den Kinderhilfsdiensten die Umsetzung und den Ablauf der Hilfsmaßnahmen.

Das ONE führt auch von der Justiz angeordnete Unterstützungsmaßnahmen aus, d.h. wenn die Maßnahme vom Jugendrichter oder der Staatsanwaltschaft beschlossen wird. Auf diese Weise kann der Richter entscheiden, welche Maßnahme das ONE ergreifen muss, um das Wohlergehen des Kindes zu gewährleisten.

Das ONE ist zudem die zentrale Anlaufstelle, bei der ein Kind, ein Jugendlicher, eines seiner Familienmitglieder oder ein Fachakteur direkt nach Hilfe fragen oder Informationen erhalten können.

In Abstimmung mit den Kinder- und Familienhilfediensten bietet das ONE eine auf die psychosoziale Notlage von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien abgestimmte Hilfe an.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie können uns telefonisch erreichen von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 12.30 Uhr und zwischen 13.00 und 17.00 Uhr unter der Nummer 247-73696 und per E-Mail unter one@one.etat.lu um Informationen zu erhalten oder einen Termin zu vereinbaren.

Wenn Sie einen unserer Mitarbeiter zu einem Gespräch aufsuchen bitten wir Sie, aufgrund der aktuellen Situation, vorab einen Termin zu vereinbaren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.


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Die Grundsätze der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten und der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen regeln Maßnahmen zur Unterstützung von Kindern und jungen Erwachsenen in Not sowie ihren Familien.

Es liegt im Interesse „des Wohles des Kindes“ ( Artikel 3 der Kinderrechtskonvention ), dass das nationale Kinderbüro („Office national de l'enfance“ – ONE), das durch das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend verwaltet wird und das durch das Gesetz vom 16. Dezember 2008 zur Kinder- und Familienhilfe geschaffen wurde, Unterstützungsmaßnahmen durchführt.

Anfrage stellen

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Es gibt drei Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen:

Via Formular:

Der Antragsteller kann ein Formular FG 1 ausfüllen:

Das beigefügte Formular kann nur auf dem Computer heruntergeladen und ausgefüllt werden.
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Datei in Ihrem Browser zu öffnen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen Sie die Option "Link speichern" oder "Ziel speichern unter", und speichern Sie das Dokument auf Ihrem Computer.

Antrag auf ambulante Hilfe oder Unterstützung (Formular FG1) (pdf - 1698 Ko)

Mit dem schriftlichen Antrag wird ein erster Kontakt zwischen dem ONE und dem Antragsteller/Begünstigten hergestellt. Die Antragsteller werden so bald wie möglich kontaktiert, und sie werden dann an die zuständigen Hilfsdienstleister für Kinder und Familien vermittelt oder zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Es wird ein Interventionsprojekt aufgesetzt, in das die vorgeschlagenen Hilfsmaßnahmen aufgenommen werden. Dieses Interventionsprojekt wird in Zusammenarbeit mit dem Kind oder jungen Erwachsenen und seiner/ihrer Familie (oder mit deren gesetzlichen Vertreter) entwickelt.

Per Telefon:

Von Montag bis Freitag zwischen 8h30 und 12 Uhr 30 sowie zwischen 13 und 17 Uhr, um Informationen zu erhalten oder einen Termin vor Ort zu vereinbaren:

(+352) 247-73696

In einer regionalen Anlaufstelle vom ONE:

Die regionalen Anlaufstellen sind an jedem Dienstagnachmittag zwischen 13 und 17 Uhr geöffnet aber NUR mit einem vorab vereinbarten Termin.

Nehmen Sie bitte per Telefon unter der Nummer 247-7396 von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 12  Uhr 30 sowie zwischen 13 und 17 Uhr mit uns Kontakt auf um Ihnen in einer der sieben Anlaufstellen einen Termin zu vereinbaren.

Fachleute (Psychologen, Sozialarbeiter und diplomierte Pädagogen) sind in diesen Anlaufstellen anwesend, um:

  • Kinder/Jugendliche und ihre Familien zu treffen, um die Details der benötigten Hilfe abzuklären
  • sie an zuständige Dienststellen weiterzuleiten oder vom ONE eingerichtete Hilfsmaßnahmen vorzuschlagen

Da eine der Hauptaufgaben des ONE die Vorbeugung und frühzeitige Betreuung ist, können verschiedene Personen oder Einrichtungen um Hilfe ersuchen:

  • das Kind selbst;
  • der junge Erwachsene selbst;
  • ein Mitglied seiner Familie oder seines Umfelds;
  • ein Fachakteur;
  • jedwede andere Person oder Instanz.

Alle minderjährigen Kinder und junge Erwachsene (0-27 Jahre), die sich auf dem Gebiet des Großherzogtums aufhalten, können von den Hilfsmaßnahmen profitieren.

Um die Dienstleistungen zu beanspruchen müssen Kinder und junge Erwachsene entweder:

  • Schwierigkeiten in ihrer körperlichen, geistigen, psychischen oder sozialen Entwicklung aufweisen
  • physischen oder sittlichen Gefahren ausgesetzt sein
  • oder Gefahr laufen, sozial ausgegrenzt zu werden

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Telefonnummer "Vermisste Kinder - Kinder in Not"

Die Telefonnummer 116 000 ist die einzige europäische Nummer für vermisste Kinder und Kinder in Not. Da die Nummer überall in Europa dieselbe ist, können Kinder und Eltern in Notsituationen auch Hilfe bekommen, wenn sie außerhalb ihres Heimatlands sind, zum Beispiel, wenn ihr Kind während des Familienurlaubs verschwindet.

Die Anlaufstelle "116 000 Vermisste Kinder - Kinder in Not" ist hauptsächlich dafür da, Familien vermisster Kinder zu betreuen und unterstützen. Dies geschieht vor Ort bei den Familien im Falle von Ausreißern, elterlichen Kindesentführungen in Luxemburg oder ins Ausland, beunruhigendem Verschwinden Minderjähriger oder junger Erwachsener. Die Familie erhält solange Betreuung, wie sie es benötigt.

116 000 ist außerdem Ansprechpartner für Jugendliche in psychosozialen Krisen. Falls sie von zu Hause ausgerissen sind, kann ihnen Hilfe angeboten werden, bzw. Unterstützung und Hilfestellungen, um das Ausreißen zu verhindern.

In Luxemburg wird die Anlaufstelle 116 000 vom nationalen Kinderbüro (Office national de l'enfance - ONE) , einer öffentlichen Behörde des Ministeriums für Erziehung, Kinder und Jugend, zusammen mit der Polizei des Großherzogtums Luxemburg organisiert.

Die Nummer 116 000 ist rund um die Uhr erreichbar. Während der Öffnungszeiten von ONE  wird jeder Anruf bei 116 000 von Mitarbeitern der Prioritätenbeurteilung von Aufnahmen entgegengenommen, und nachts, an Wochenenden und Feiertagen von der Polizei des Großherzogtums Luxemburg. Die für den Empfang zuständigen Mitarbeiter sprechen die nationalen Sprachen (Luxemburgisch, Französisch, Deutsch) und Englisch. Die Anrufe sind kostenlos.

Jeder dringende Fall wird sofort mittels Protokoll an einen Spezialisten weitergeleitet, alle Berichte werden direkt an die Polizei weitergeleitet. In Luxemburg wird die Anlaufstelle 116 000 vom Office national de l'enfance in Zusammenarbeit mit der Polizeibehörde Grand-Ducale organisiert.In Luxemburg wird die Anlaufstelle 116 000 vom nationalen Kinderbüro (Office national de l'enfance - ONE) zusammen mit der Polizei des Großherzogtums Luxemburg organisiert

116 000 ist 24h/24, 7t/7 erreichbar. Die Anrufe sind kostenlos.

 

Die Hauptaufgaben von 116 000

Familien begleiten und unterstützen während und nach einem Verschwinden

Die Aufgabe von "116 000 Verschwundene Kinder - Kinder in Not" ist vor allem die Beratung der Familien bei ihrem Vorgehen. Dank eines großen Netzwerkes an Ansprechpartnern (Polizei, Richter, Ministerien, 116 000-Anlaufstellen der anderen europäischen Länder, Sozialdienste...) kann 116 000 die Familie regelmäßig, unter dem Siegel der Nachforschungen,  über den Fortschritt der Nachverfolgungen informieren und moralische wie psychologische Unterstützung während der gesamten Zeit des Verschwindens anbieten.

Sobald das Kind oder der Jugendliche wieder in der Familie ist, kann die Anlaufstelle 116 000 Unterstützung bei der familiären Wiedervereinigung anbieten und so ein erneutes Verschwinden oder Ausreißen verhindern.

Psychosoziale Beratung von Familien und Jugendlichen in Not

Die Aufgabe von 116 000 ist es außerdem, Verschwinden vorzubeugen durch Beratung der Eltern, Anbieten von Vermittlungsgesprächen zwischen Kind und Eltern und als Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche in psychosozialer Not bereitzustehen, um für deren Probleme Lösungen zu finden und damit z.B. eine Flucht des Kindes zu verhindern.

Schwierige Situationen wie Krankheit oder Krankenhausaufenthalt können Eltern davon abhalten, sich vorübergehend oder für längere Zeit um ihr Kind zu kümmern.

Während dieser Zeit kann das Kind entweder in einer Sozialeinrichtung oder in einer Pflegefamilie angemessen aufgenommen und betreut werden.

Dringende Aufnahme während einer akuten psychosozialen Krise

Ziele

  • Die Aufnahme von Kindern oder jungen Erwachsenen, die eine akute psychosoziale Krise durchlaufen, in einem auf ihre Bedürfnisse abgestimmten, strukturierten Umfeld für einen auf drei Monate begrenzten Zeitraum, wenn ein Aufenthalt im eigenen, familiären Umfeld vorübergehend nicht empfohlen oder unmöglich ist;
  • Kinder oder junge Erwachsene auf die Rückkehr in ihr familiäres Umfeld bzw. auf einen längeren Aufenthalt in einer Aufnahmeeinrichtung vorbereiten.

Zielgruppe

  • Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene, deren Eltern sich in einer Krise befinden und die Unterbringung, Betreuung und/oder Erfüllung der Grundbedürfnisse des Kindes oder des jungen Erwachsenen nicht mehr gewährleisten können.

Anbieter

Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren

Ziele  

  • Kinder für einen begrenzten Zeitraum in einem strukturierten und an ihre Bedürfnisse angepassten Lebensumfeld aufnehmen;
  • Förderung der allgemeinen Fähigkeiten der Kinder während des Aufnahmezeitraums;
  • Kinder auf die Rückkehr in ihr familiäres Umfeld bzw. auf einen längeren Aufenthalt in einer Einrichtung oder in einer Pflegefamilie vorbereiten.

Zielgruppe

Kinder unter 3 Jahren, deren Eltern vorübergehend nicht in der Lage sind, auf ihre Kinder aufzupassen und der Erziehung und Erfüllung der Grundbedürfnisse nachzukommen.

Anbieter

Eine sozialpädagogische Unterbringung, entwederals solche oder in Kombination mit Heilpädagogik oder Psychotherapie in Institutionen

Ziele

  • Kinder oder Jugendliche in einem strukturierten Lebensumfeld aufnehmen, das an ihre Bedürfnisse angepasst ist und ihre Einzigartigkeit respektiert;
  • Kinder oder junge Erwachsene in ihrer Entwicklung begleiten und die Kinder oder jungen Erwachsenen so weit wie möglich auf die Rückkehr in ihr familiäres Umfeld vorbereiten.

Zielgruppe

Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene, die mit sozialen und familiären Schwierigkeiten konfrontiert sind und die möglicherweise mit psychischen Schwierigkeiten kämpfen, die sich durch Fehlverhalten und Schulprobleme äußern können, und deren Familien es nicht schaffen, angemessen zu reagieren.

Anbieter

Anbieter von Tag- und Nachtunterbringung, einfach oder in Kombination mit Heilpädagogik:
Anbieter von Tag- und Nachtunterbringung mit Heilpädagogik
Anbieter von Tag- und Nachtunterbringung mit Psychotherapie
Aufnahme in betreutes Wohnen (SLEMO)

Zielgruppe

Junge Menschen, die mindestens 16 und höchstens 27 Jahre alt sind und in der Lage sind, ihr tägliches Leben in Teilautonomie zu organisieren.

Ziele

  • Aufnahme junger Menschen für einen begrenzten Zeitraum in einem strukturierten Lebensumfeld, das an ihre Bedürfnisse angepasst ist;
  • Während dieser Zeit die Entwicklung der jungen Menschen fördern

Anbieter

Soziopädagogische Aufnahme in eine spezialisierte Struktur im Ausland

Ziele

  • Aufnahme in einer an ihre besonderen Bedürfnisse angepasste Spezialeinrichtung im Ausland von Kindern oder jungen Erwachsenen, die eine akute psychosoziale Krise durchlaufen, und deren Verbleib im eigenen familiären Umfeld vorübergehend nicht empfohlen oder unmöglich ist;
  • Kinder oder junge Erwachsene auf die Rückkehr in ihr familiäres Umfeld bzw. auf einen längeren Aufenthalt in einer Aufnahmeeinrichtung vorzubereiten.

Zielgruppe

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Wie geht das?

Füllen Sie das Formular für das institutionelle Zulassungsverfahren im Ausland aus (PDF, 243 KB) und senden Sie es an das ONE zurück

Soziopädagogische Aufnahme in einer Pflegefamilie

Ziele

  • Ein oder mehrere Kinder in einer Familie aufnehmen, die nicht die Herkunftsfamilie ist;
  • Betreuung eines Kindes in psychosozialer Notlage in einer familiären Umgebung;
  • Den biologischen Eltern die Möglichkeit geben, an ihren Erziehungskompetenzen zu arbeiten.

Zielgruppe

Kinder und Jugendliche, die mit sozialen und familiären Schwierigkeiten konfrontiert sind und deren Verbleib im familiären Umfeld vorübergehend nicht empfohlen oder unmöglich ist.

Betreuungsunterstützung für Pflegefamilien

Soziopädagogische Tagesbetreuung in einem heilpädagogischen oder psychotherapeutischen Heim

Ziele

  • Bereitstellung eines angemessenen und strukturierten Rahmens sowie einer angemessenen Bildung für Kinder und junge Erwachsene, die nur tagsüber anwesend sind, damit sie sich so gut wie möglich entwickeln und entfalten können;
  • Nach Ablauf der Betreuung einen ambulanten Dienst zur Unterstützung der Kinder oder jungen Erwachsenen und ihrer Familien zur Verfügung stellen.

Zielgruppe

Kinder oder junge Erwachsene, bei denen die Intensität der notwendigen Betreuung und Behandlung eine Tagesaufnahme erfordern.

Anbieter

Unterstützung durch einen Interventionsprojektkoordinator („coordinateur de projet d’intervention“ – CPI)

Fühlen Sie sich von Ihrer familiären Situation überfordert? Möchten Sie diese Situation ändern, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen?

Ein CPI kann Ihnen dabei helfen, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützungsmaßnahmen zu arrangieren.

CPIs sind Fachleute (Psychologen, Sozialarbeiter und diplomierte Pädagogen), die beim ONE beschäftigt sind und die folgenden Aufgaben haben:

  • Sie treffen Kinder und Familien, die um Unterstützung gebeten haben, um die Details zu klären;
  • Sie führen Familienbesuche und/oder Treffen mit Jugendlichen und/oder Familien in einer der regionalen Anlaufstellen aus;
  • Sie richten in Zusammenarbeit mit dem Jugendlichen und seiner Familie die Hilfsmaßnahmen ein und koordinieren die Umsetzung dieser Maßnahmen zwischen der Familie und den verschiedenen Akteuren im Kinderfürsorgesektor;
  • Sie begutachten die getroffenen Unterstützungsmaßnahmen und schlagen gegebenenfalls andere Unterstützungsmaßnahmen vor, die der familiären Situation besser entsprechen.
Unterstützung durch Sozial- und Familienpfleger/innen

Sie können die täglichen Aufgaben des Familienlebens nicht mehr bewältigen?

Ein/e Sozial- und Familienpfleger/in kann Ihnen dabei helfen, tägliche Aufgaben wie Kinderbetreuung und Hausarbeiten zu erledigen, bis sich Ihre familiäre Situation verbessert.

Anbieter

Service aide familiale (arcus asbl)

Unterstützung der Familie durch psychischen, sozialen oder pädagogischen Beistand

Gehorchen Ihre Kinder Ihnen nicht mehr? Haben Sie Probleme, sich als Mutter oder Vater durchzusetzen? Wissen Sie nicht, wie Sie Ihren Kindern Grenzen setzen oder sie unterstützen sollen?

Eine psychische, soziale oder pädagogische Unterstützung Ihrer Familie kann Ihnen dabei helfen, Antworten auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in der Erziehung zu finden (Vereinbarungen finden, Regeln festlegen, konsequent sein), wie auch im Bereich der persönlichen Beziehung (Zuneigung und Liebe ausdrücken, ein Gefühl der Sicherheit und des Beschütztseins vermitteln).

Die Familienhilfe unterstützt Familien und Jugendliche auch in der Bewältigung ihres täglichen Lebens (Bedürfnisse, Betreuung, Struktur und Rituale) und klärt die Aufgaben und Verantwortlichkeiten aller Familienmitglieder ab. Dadurch kann die familiäre Situation verbessert werden, sodass jedes Mitglied seinen Platz in der Familie findet.

Anbieter:

Familienvermittlung :

Psychologische oder psychotherapeutische Beratung

Ihre Kinder machen eine schwierige Zeit durch? Sie fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut? Beziehungen innerhalb der Familie, zu Geschwistern oder zu anderen sind kompliziert geworden?

Einzelne Konsultationen oder eine längere Betreuung bei einem Psychologen/Psychotherapeuten können bei persönlichen Schwierigkeiten, Beziehungs- oder Verhaltensstörungen helfen.

Folgende Dienstleister bieten kostenlose Beratungen an:

CePAS - Centre psycho-social et d’accompagnement scolaires

Das CePAS bietet kurz- und langfristige psychologische und therapeutische Beratungen für Jugendliche ab 12 Jahren an sowie für deren Eltern und Familien.

Konsultationen werden bei Schul-, Beziehungs- oder persönlichen  Problemen angeboten.

Konsultationen nur nach Vereinbarung.

Kontakt: (+352) 247-75910

SePAS -  Service psycho-social et d’accompagnement scolaires

Dieser Service wird in jedem Gymnasium (lycée) angeboten. Psychologische Sprechstunden können schnell und ohne Termin stattfinden.

Kontakt: Direkt in der betreffenden Schule 

Familienplanung

Die Familienplanung bietet bei persönlichen Problemen, Beziehungsproblemen und sexuellen Problemen psychologische Beratung an.

Kontakt: (+352) 48 59 76

Psychologischer Dienst für Kinder und Jugendliche, die Opfer häuslicher Gewalt sind (Frauen in Not)

Der Dienst richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren, die Opfer häuslicher Gewalt sind.

Kontakt: (+352) 26 48 20 50

Therapeutischer Dienst (Jugend-Solidarität)

Der therapeutische Dienst bietet jüngeren Jugendlichen (13-18 Jahre), die legale und/oder illegale psychoaktive Substanzen konsumieren, Unterstützung sowie psychosoziale und/oder therapeutische Hilfe an.

Kontakt: (+352) 48 93 48

Alupse

Alupse bietet therapeutische und psychologische Beratung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 21 Jahren an, die Opfer von physischem, psychischem oder sexuellem Missbrauch wurden oder eine traumatische Situation erlebt haben.

ALTERNATIVEN  – Centre de consultation pour enfants et adolescents victimes de violence (Fondation Pro Familia)

Das Zentrum bietet psychologische und therapeutische Beratung für Kinder und Jugendliche an, die Opfer von Gewalt in ihrer Familie sind.

Kontakt: (+352) 51 72 72 89

Die folgenden Dienstleister bieten eine erste kostenlose Konsultation. Anschließend kann ein finanzieller Beitrag verlangt werden.

Psychologischer Dienst von Solidarité Jeunes

Der Dienstleister bietet Beratungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Kontakt: (+352) 55 78 78 - 1.

Service de consultations psychologiques et thérapeutiques (ISIPSY/ Institut St. Joseph)

Der Service bietet Beratungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Kontakt: (+352) 691 659 498 / (+352) 621 711 563

Therapeutisches Zentrum Kannerhaus Jean (Croix-Rouge Luxembourgeoise)

Das Zentrum bietet therapeutische Behandlungen im Falle von Beziehungs- und Verhaltensstörungen an. Kinder und Eltern.

Kontakt: (+352) 27 55 63 30.

Psy-Jeunes

Der Service bietet Beratungen für Jugendliche und junge Erwachsene an.

Kontakt: (+352) 2755-630

La Main Tendue

Der Verein bietet Beratungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an.

Kontakt: (+352) 26 50 23 39.

Psychologische und psychotherapeutische Beratung "Berodungsdéngscht" (Arcus)

Der Service bietet Beratungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an.

Kontakt: (+352) 49 53 46 - 1.

Familienberatungs- und Mediationszentrum (Fondation Pro Familia)

Der Dienst bietet Beratungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Zusammenhang mit familiären Schwierigkeiten (Trennung, Scheidung des Elternpaares), aber auch Beziehungs- und persönlichen Problemen an.

Kontakt: (+352) 51 72 72 - 31.

Erzéihungs-a Familjeberodung (AFP-Solidarité)

Der Service bietet Beratungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an.

Kontakt: (+352) 46 000 41.

Psychologischer Dienst AFT (EPI)

Der Service bietet Beratungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an.

Kontakt: (+352) 26 35 29 13 - 30.

Anbieter

Unterstützung durch heilpädagogische Früherziehung, Psychomotorik, Ergotherapie oder Sprachtherapie

Weint Ihr Baby viel? Schläft es nachts nicht? Hat Ihr Kind Probleme, sich alleine anzuziehen oder ohne Hilfe zu essen? Scheint es ungeschickt? Ist es oft aufgeregt oder scheint es im Gegenteil zu ruhig? Gibt es eine Verzögerung in der Sprachentwicklung oder beim Erlernen der Schriftsprache?

Eine Unterstützung durch heilpädagogische Früherziehung, Psychomotorik, Ergotherapie oder Sprachtherapie kann dazu beitragen, die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes zu erfüllen, seine Entwicklung zu fördern und Schul- und Sozialversagen vorzubeugen.

Anbieter

Heilpädagogische Früherziehung

Anbieter von ONE

Andere Anbieter

Psychomotorik und Ergotherapie

Anbieter von ONE

Andere Anbieter

Logopädie

Anbieter von ONE

Andere Anbieter

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie wird man Pflegefamilie?

Ihre Kinder sind bereits erwachsen und Sie möchten einem Kind ein einladendes, stabiles, sicheres und herzliches Familienumfeld bieten?

Oder möchten Sie Ihre Familie erweitern und eine Beziehung zu einem Kind aufbauen, die sowohl für das Kind als auch für Sie bereichernd ist?

Oder haben Sie keine Kinder, aber haben Sie Zeit und Platz, ein Kind willkommen zu heißen und es in seinem eigenen Tempo bei seinen Fortschritten zu begleiten?

Das ONE ist immer auf der Suche nach neuen Pflegefamilien, die bereit sind, sich in einem Vorhaben zum Wohle eines Kindes und seiner Familie zu engagieren.

Pflegefamilie zu sein bedeutet, Flexibilität und Toleranz auszuüben  und sowohl menschliche Wärme als auch erzieherische Fähigkeiten an den Tag zu legen, um dem Kind die nötige Sicherheit zu geben, sich weiterzuentwickeln.

Pflegefamilie zu sein ist zunächst ein persönliches Vorhaben, das mit einem Bestreben für ein Kind einhergeht.

Ein Kind zu Hause willkommen zu heißen, bedeutet, ihm ein menschlich warmes und erzieherisches Umfeld zu bieten, in dem alle seine Bedürfnisse berücksichtigt werden. Es muss ihm auch ermöglicht werden, Beziehungen zu seinen leiblichen Eltern aufrecht zu erhalten und/oder diese erneut aufzubauen.

Weitere Informationen

Was sind die Rechte der Eltern im Zusammenhang mit einer gerichtlichen Unterbringung?

Was passiert, wenn Ihr Kind in einer Sozialeinrichtung oder einer Pflegefamilie untergebracht wird?

Ihr Kind ist jetzt in einerSozialeinrichtung oder einer Pflegefamilie untergebracht. Dieses Zentrum/diese Pflegefamilie ist Teil des Betreuungsnetzwerks für Kinder und Familien. Die Kinderhilfe, auch bekannt als AEF („aide à l'enfance“), setzt sich aus einer Reihe von Diensten zusammen, die Kindern und ihren Familien in psychosozialen Notlagen helfen.

Wenn Ihr Kind einer AEF-Struktur zugewiesen wurde, fragen Sie sich sicherlich, was mit Ihrem Kind und Ihnen als Eltern geschehen wird. Alles hängt von der Form der Aufnahme Ihres Kindes ab: Geschieht sie freiwillig oder wurde sie gerichtlich beschlossen?

Die Aufnahme gilt als freiwillig, wenn sie auf Antrag der Eltern oder mit ihrer Zustimmung erfolgt. Die Eltern behalten die Möglichkeit, in Absprache mit den Dienstleistern der Kinderhilfe den Ablauf der Aufnahme und auch die Rückkehr des Kindes in die Familie zu organisieren.

Die Aufnahme wird als richterlich angeordnet bezeichnet, wenn ein Jugendrichter oder Staatsanwalt darüber entscheidet. Er kann das Kind einer Pflegefamilie oder einer Einrichtung im Dienst der AEF anvertrauen.

Je nach Situation des Kindes und der Familie kann Ihr Kind in verschiedenen Strukturen untergebracht werden:

Notfallaufnahme (AUSC/FADEP):

Es handelt sich um eine Erstaufnahme in einer dafür spezialisierten Einrichtung. Während des Aufenthalts des Kindes wird überprüft, ob es in einer Pflegefamilie oder in einer Sozialeinrichtung untergebracht werden sollte, oder ob eine Rückkehr in die Familie stattfinden wird.

Die Pflegefamilie:

Die Pflegefamilie ist eine vom Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend geprüfte Familie. Sie bietet Kindern ein familiäres Umfeld, ohne jedoch die ursprünglichen Eltern zu ersetzen.

Die Sozialeinrichtung:

Sie bietet ein kollektives Lebensumfeld in kleinen Einheiten von 6 bis 10 Kindern gleichen oder unterschiedlichen Alters, mit oder ohne Geschlechtertrennung. Ein Team von Fachleuten ist mit der  Begleitung der Kinder in ihrem gesamten täglichen Leben (Schule, Freizeit, Gesundheit) betraut.

Zu Beginn des Aufenthalts wird mit den Eltern ein „Aufnahmevertrag“ abgeschlossen. Dieser legt die Dienstleistungen fest, die das Kind während seines Aufenthalts erhalten wird, sowie die Ziele der Betreuung im Alltag.

Kinder werden in den meisten Fällen in einer Einrichtung in Luxemburg untergebracht. Sie können jedoch auch in einer Einrichtung im Ausland aufgenommen werden, wenn die Betreuung in Luxemburg unter Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse des Kindes nicht gewährleistet werden kann.

In jeder Aufnahmeeinrichtung werden die Eltern über die internen Vorschriften der Einrichtung sowie über die Kontaktdaten des Leiters und des für ihr Kind zuständigen Mitarbeiters informiert.

Welche Entscheidungen können Sie weiterhin für Ihr Kind treffen?

Entscheidungen über bestimmte Handlungen des täglichen Lebens Ihres Kindes werden von der Einrichtung oder der Pflegefamilie getroffen. Dies geschieht immer im Interesse Ihres Kindes. Die Mitarbeiter werden sich bemühen, Sie zu informieren und die verschiedenen Maßnahmen zu erläutern und Sie so weit wie möglich an den Entscheidungen zu beteiligen.

Die Entscheidungen, von denen Sie konkret betroffen sind:

Sie werden nach Möglichkeit gebeten, Ihre Zustimmung zu allen (nicht üblichen) Handlungen zu geben, die unter elterlicher Aufsicht stehen: Zustimmung zu chirurgischen Eingriffen, medizinische Versorgung, Schulwahl, Ausbildungsvertrag ...

Sie planen gemeinsam mit den Mitarbeitern, die Ihre Kinder betreuen, Besuche bei Ihren Kindern und Wochenenden, die Ihr Kind in Ihrer Familie verbringt. Was die endgültige Rückkehr Ihres Kindes anbelangt, muss im Falle einer gerichtlichen Anordnung der Aufnahme auch die Rückkehr vom Jugendgericht beschlossen werden.

Sie werden um Ihre Meinung darüber gefragt, wohin es gehen soll, wenn Ihr Kind den Aufnahmeort wechseln muss.

Sie werden gebeten, das von den Mitarbeitern festgelegte Interventionsprojekt Ihres Kindes zu unterzeichnen, um die passenden Hilfsmaßnahmen für Ihr Kind und Ihre Familie zu erhalten.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sollte Ihnen jedoch einen Überblick über die Entscheidungen geben, die Sie als Eltern weiterhin treffen können. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an die für Ihr Kind bei der Aufnahme zuständige Person.

Teams, die zu Ihren Diensten stehen:

Was Einrichtungen und Pflegefamilien betrifft:

Während Ihr Kind aufgenommen ist, bleiben die Mitarbeiter der Einrichtung oder die Mitarbeiter, die dafür zuständig sind, mit der Pflegefamilie zu kommunizieren, auf Wunsch mit Ihnen in Kontakt. Zögern Sie nicht, sie zu kontaktieren, wenn Sie Fragen zu Ihrem Kind oder Ihrer Familiensituation haben.

Was das nationale Kinderbüro (ONE) betrifft:

Das ONE hat die Aufgabe, Familien in psychosozialen Notlagen zu unterstützen und auch Kinder zu betreuen, die von ihren Eltern oder auf Anordnung des Jugendgerichts vermittelt werden. Die verschiedenen Hilfsmaßnahmen werden hauptsächlich vom ONE finanziert. Es kann ein Unkostenbeitrag bei den Eltern angefordert werden.

Wenn Sie Fragen zur Betreuung Ihres Kindes haben oder Unterstützung in Ihrem Familienleben benötigen, können Sie sich an das ONE wenden. Ein Mitarbeiter aus der Kinderhilfe steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Als Eltern haben Sie auch das Recht, die Akte Ihres Kindes beim ONE einzusehen, insbesondere die administrativen und sozialpädagogischen Dokumente, die in seiner persönlichen Akte archiviert sind. Nach einer schriftlichen Anfrage wird vom ONE ein Termin vorgeschlagen. Während dieses Treffens steht Ihnen ein ONE-Mitarbeiter zur Verfügung, der Ihnen beim Lesen der Akte zur Seite steht und Ihnen etwaige Fragen beantworten kann.

Wenn es sich um eine gerichtliche Aufnahme handelt, haben Sie und/oder Ihr Anwalt das Recht, die beim  Jugendgericht hinterlegte Akte einzusehen.

Was tun, wenn Sie mit einer Entscheidung über die Aufnahme Ihres Kindes nicht einverstanden sind?

  • Wenn Sie finden, dass Sie schlecht betreut werden oder Sie sich nicht genug unterstützt fühlen, was Ihren Umgang mit der Einrichtung, in der Ihr Kind untergebracht ist, oder mit dem Dienstleister, der Ihr Kind betreut, betrifft;
  •  Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Rechte als Eltern oder die Rechte Ihres Kindes verletzt werden;

Dann haben Sie die Möglichkeit, sich an das ONE zu wenden, das Sie in Ihrer Situation unterstützen kann, und zwar sowohl wenn es sich um eine freiwillige als auch wenn es sich um eine gerichtlich verfügte Aufnahme handelt. Ein Mitarbeiter des ONE, der für die Unterlagen des Kindes verantwortlich ist, kann Sie anleiten und Ihnen erläutern, wie die Aufnahme abläuft. Darüber hinaus kann das ONE einen Interventionsprojektkoordinator („coordinateur de projet d’intervention“ – CPI) benennen, der Sie persönlich bei Ihren Bemühungen begleitet, Sie über den Ablauf der Aufnahme Ihres Kindes informiert und der von Ihnen für nicht alltägliche Vorgänge, die Ihr Kind betreffen, Zustimmung einholen soll.

Wenn es sich um eine Entscheidung des Jugendgerichts oder der Staatsanwaltschaft handelt (vorläufige Sorgerechtsmaßnahme oder Verurteilung), können Sie als Herkunftsfamilie auch ein Gerichtsverfahren anstrengen:

  • Sie können im Falle einer vorläufigen Sorgerechtsmaßnahme beim Gericht des Jugendgerichts gemäß § 27 des Jugendschutzgesetzes eine Berufung einreichen;
  • Sie können gemäß § 37 des Jugendschutzgesetzes eine Änderung oder die Aufhebung der betreffenden Maßnahme beantragen;
  • Sie können sich von einem Anwalt beraten lassen.

Wie muss man vorgehen, um die persönliche Akte einzusehen?

Gemäß Artikel 7 der Gesetzesnovelle vom 16. Dezember 2008 über die Kinder- und Familienhilfe können das urteilsfähige Kind und seine Eltern die beim ONE eingereichten Unterlagen einsehen, insbesondere die administrativen und sozialpädagogischen Dokumente, die in seiner persönlichen Akte hinterlegt sind.

Der Antragsteller muss kein berechtigtes Interesse vorweisen und ist auch nicht verpflichtet, seine Forderung zu begründen. Der schriftliche Antrag auf Akteneinsicht muss die folgenden Angaben enthalten: Nachname (Geburtsname), Vorname, Geburtsort und Kontaktdaten des Antragstellers. Der Antrag ist zu richten an:

 

Office national de l’enfance

Pascale Arend
Chargée de Direction

3-5, rue Auguste Lumière
L-1950 Luxembourg

E-mail : one@one.etat.lu
Fax : (+352) 24 77 36 – 99

 

Ein Termin wird vom ONE vorgeschlagen. Ein Mitarbeiter des ONE steht dem Antragsteller zur Verfügung, um ihm beim Lesen der Akte zur Seite zu stehen. Der Antragsteller muss für das Gespräch seinen Personalausweis mitbringen.

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